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Entdeckung - Inspiration - Heilung

Die ruhmreiche Vielfalt von Gottes Schöpfung

Gottes Herrlichkeit ist so reich, dass wir nicht nach ihr suchen müssen – sie umgibt uns! Diese Wochenlektion mit dem Titel: „Gott, die einzige Ursache und der einzige Schöpfer“ ist voll schöner Bilder von der ruhmreichen Vielfalt der Gottesschöpfung. Am Anfang der Lektion sprechen mehrere Psalmen über Gottes Wasserquellen und von den Tieren und Vögeln, die daraus trinken. Sie erwähnen auch den Mond, die Sonne und das Meer, die alle Gott preisen (Vgl. Ps 148, Wechselseitiges Lesen; Ps 104, Zitat 1; Ps 8, Zitat 3). Gott ist großzügig, wann immer Er uns die Gaben des Geistes gibt.

Im Psalm 104 erscheint die Metapher, dass „Gott seine Gemächer über den Wassern baut“ (Vers 3, Zitat 1). Das könnte auch heißen, „Gott hat sein Schlafzimmer in den Wassern über dem Horizont gebaut.“ Das Firmament wurde als der tiefste Teil der Himmel betrachtet, was auch den Mond, die Sonne, die Planeten und die Sterne einschloss.

Dieser sehr alte Psalm, der schon vor dem ersten Schöpfungsbericht der Genesis geschrieben wurde, zeigt, wie die Hebräer schon in uralten Zeiten Gott die Ehre für die Erschaffung des Universums gaben. Ihre Nachbarvölker schrieben ähnliche Hymnen, in denen sie ihren Göttern die Ehre erwiesen, Baal in Kanaan, Amon-Ra in Ägypten (Vgl. Interpreter’s One-Volume Commentary, S. 290). Der Satz: du „kommst daher auf den Fittichen des Windes“ (Ps 104:3, Zitat 1) kann sich auf den Gott Baal beziehen, der in der Gegend als Gott des Sturmes verehrt wurde. Er, so glaubte man, ritt auf den Wolken und befahl dem Wind. Diese Metapher weist möglicherweise darauf hin, dass Gott Baal abgesetzt hat, oder korrigiert vielleicht den Glauben dahingehend, dass, was als Baals Wirkungskreis betrachtet worden ist, schon immer Gottes Herrschaftsgebiet ist.

Das von Gott erschaffene Universum wird immer alle unsere Bedürfnisse decken, eingeschlossen unser Essen. Wir müssen nicht hart arbeiten, um es zu verdienen; Jesus sagt uns, dass es frei verteilt wird. (Vgl. Mt 6, Zitat 10) Nachdem Jesus zu einer großen Menge gesprochen hatte, waren seine Jünger besorgt, dass sie nicht ausreichend zu essen haben könnten (vgl. Mt 14, Zitat 11). Jesus zeigte ihnen, dass Versorgung unbegrenzt vorhanden ist. Er und seine Jünger versorgten etwa 15.000-20.000 Menschen und es blieben 12 Körbe mit Resten übrig. (Der Text zählt 5000 Männer, aber es könnten mit Frauen und Kindern leicht drei bis viermal so viele gewesen sein.) Mary Baker Eddy schreibt, dass diese Versorgung für Gott nichts Schwieriges gewesen ist, denn Gott liebt es, solches für uns zu tun: „In der göttlichen Wissenschaft wird der Mensch von GOTT, dem göttlichen PRINZIP des Seins, erhalten. Die Erde bringt auf GOTTES Befehl Nahrung für den Gebrauch des Menschen hervor.“ (WuG, S. 530, Zitat 22)

Die Schöpfung entfaltet sich weiterhin und weist auf die wahre Substanz hin, die nicht in der Materie, sondern in Gott liegt (siehe WuG, S. 507, Zitat 23). Uns wird versprochen, dass wir Seiten der Schöpfung sehen würden, die vorher unsichtbar waren, wenn wir mehr darüber lernen, wer Gott ist (vgl. WuG,v S.246, Zitat 24).

Nachdem Gott als Schöpfer dargestellt wurde, geht die Lektion weiter und bespricht Gott als Ursache. So wie einige einstmals behaupteten, Gott sei kein Schöpfer, und anderen Göttern Ehre erwiesen, meinen einige heutzutage, Gott sei nicht die Ursache der Ereignisse in unserem Leben. Zerbrochene Beziehungen, Krankheiten, Arbeitslosigkeit und so weiter scheinen Enttäuschung und Verzweiflung hervorzurufen, aber die Christliche Wissenschaft beweist deren Machtlosigkeit: „Bestehe auf den Tatsachen von Christian Science: dass GEIST GOTT ist und deshalb nicht krank sein kann; … dass alle Ursächlichkeit GEMÜT ist, das durch geistiges Gesetz wirkt. Dann behaupte deine Stellung mit dem unerschütterlichen Verständnis von WAHRHEIT und LIEBE und du wirst siegen.“ (Vgl. WuG, S. 417, Zitat 18)

Von der Antike bis heute glauben einige, sie seien kreativ genug, um Gottes Mitschöpfer zu sein. Jesaja weist auf diesen Fehler hin: „das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht!! (Jes 29:16, Zitat 4). Stattdessen werden wir aufgefordert, von dieser Haltung herunter zu kommen und demütig anzuerkennen, dass unser Erbauer und Schöpfer Gott ist, Gemüt: „Das unendliche GEMÜT schafft und regiert alles, vom mentalen Molekül bis zur Unendlichkeit.“ (WuG, S. 507, Zitat 28)

Abigail Fuller hat den Master-Abschluss in Physik erworben und arbeitet an ihrem Master-Abschluss in Theologie am San Fransisco Theological Seminary. Sie lebt in San Anselmo, Kalifornien, USA.

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