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Entdeckung - Inspiration - Heilung

Gott errettet und erlöst uns

Die Bibellektion dieser Woche mit dem Thema „Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich?“ fordert uns auf, zur Wissenschaft von Gottes guter Schöpfung zu erwachen. Der Goldene Text enthält die Aufforderung: „Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr“ (Jes 45:22). Und diese Aufforderung wird im 1. Abschnitt, Zitat 5, wiederholt, wo auch erklärt wird, dass es in der wahren Natur Gottes liegt, uns zu erretten, wie Jeremia mit Gottes Worten sagt: „Ich bin bei dir, dass ich dir helfe und dich errette (Jer 15:20, Zitat 3).

Also beantwortet diese Lektion die Frage "Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich? mit einem nachdrücklichen Nein. Sie erklärt, dass es, wenn wir diese Dreiheit als Wirklichkeit akzeptieren, auf einen Mangel an Wissenschaft hinweist, auf eine Art illusorischer Wirklichkeit. Genesis 1 gemäß ist Gottes Schöpfung ganz und gar gut und Mary Baker Eddy nannte dies die „Wissenschaft der Genesis“ (Wissenschaft und Gesundheit, S. 525, Zitat 9). Sie sagte, dass diese Wissenschaft nicht auf dem materiellen „Zeugnis der Sinne“ beruht (S. 249, Zitat 10). Sie ist daher keine Schöpfungslehre oder Intelligent Design, sondern eine Wissenschaft, die auf dem geistigen Beweis unserer Einheit mit Gott basiert, zu dessen Bild wir geschaffen sind (siehe 1. Mose 1:27, Zitat 6).

Sünde wäre also die Suggestion einer Trennung von Gott — das, was nicht Gottes Bild ist. Wie wir im 3. Abschnitt lesen, musste der König David von Sünde befreit werden. Er hatte die Frau eines anderen Mannes genommen und hatte ihren Mann umbringen lassen. Vielleicht hatte er Gewissensbisse, doch im 2. Samuel heißt es: „Dem Herrn missfiel die Tat, die David getan hatte“ (11:27, Zitat 9). Mit anderen Worten, sie geschah außerhalb von Gottes guter Schöpfung und hatte keinen Platz in ihr. Nathan, ein Prophet Gottes, zeigte David anhand einer Geschichte, die im 2. Samuel 12:1-7 berichtet wird, was er falsch gemacht hatte. David erkannte die Ungerechtigkeit in dieser Geschichte, doch er selbst merkte nicht, dass er damit gemeint war, bis Nathan mit Christus verliehener Beharrlichkeit ihm half, seine Sünden zu bereuen. Wie es in Wissenschaft und Gesundheit heißt: „Nur wer die Sünde bereut und das Unwirkliche aufgibt, kann die Unwirklichkeit des Bösen völlig verstehen“ (S. 339, Zitat 11).

In ähnlicher Weise kamen viele Menschen zu Jesus und suchten die Berührung des Christus, um von den Ansprüchen von Krankheit und Tod befreit zu werden. Einige Männer wollte einen Freund zu ihm bringen, damit er geheilt werde. Aber eine Menschenmenge drängte sich dicht um Jesus. Also entfernten sie einige Ziegel vom Dach und ließen ihren Freund durch die Öffnung hinunter. Als Jesus ihren Glauben und ihre Anstrengungen sah, sagte er zu dem Mann, der vor ihm auf dem Bett lag: „Deine Sünden sind dir vergeben“ (Lk 5:18-25, Zitat 14). Traditionsgemäß dachten die Pharisäer, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Doch Jesus versuchte nicht, sich Gott gleichzustellen. Er antwortete: „Was ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?“ (Vers 23). Er wies darauf hin, dass weder Sünde noch Krankheit letzten Endes Macht über diesen Mann hatten, sondern dass er den „vollkommenen Menschen“ und „Gottes eigenes Gleichnis“ darstellte (Wissenschaft und Gesundheit, S. 476-477, Zitat 18).

Anscheinend verstand der Verfasser des Briefes an die Epheser die Umwandlung, die der Christus in unsere Erfahrung bringen kann, denn er schrieb: „Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten“ (Eph 5:14, Zitat 17). Und Wissenschaft und Gesundheit stimmt dem zu: „Christian Science weckt den Sünder auf, bekehrt den Ungläubigen und lässt den hilflosen Kranken sich vom Schmerzenslager erheben“ (S. 342, Zitat 14).

Im 5. Abschnitt lesen wir von einem „Vorsteher der Gemeinde“, der zu Jesus kam und ihn um Hilfe für seine Tochter bat, die gestorben war. Der Vorsteher erwartete, dass die Berührung des Christus sie alle von dem Glauben an den Tod befreien würde. Jesus willigte ein, und als er zum Haus des Mannes kam, trauerte man um die Tochter — mit Musik und viel Getümmel. Wenn die Leute ihn auch verlachten, als er sagte, dass sie schlafe, so stellte er doch die Tochter wieder her.

Es ist klar, dass Jesus verstand, dass der Tod einfach nicht wirklich war. Wissenschaft und Gesundheit erklärt: „Wenn man verstanden hat, dass Krankheit das Leben nicht zerstören kann und dass die Sterblichen nicht durch den Tod von Sünde oder Krankheit erlöst werden, dann wird dieses Verständnis uns zu neuem Leben erwecken“ (S. 426, Zitat 20). Im Gegensatz zu dem allgemeinen christlichen Glauben werden wir nicht erst nach dem Tod von Leiden erlöst. Wir „müssen die menschliche Erfahrung vertiefen, bis man erkennt, dass die Ansichten von materieller Existenz eine dürftige Täuschung sind und Sünde, Krankheit und Tod der wissenschaftlichen Demonstration des göttlichen Geistes und dem geistigen, vollkommenen Menschen Gottes auf immer Raum geben“ (Wissenschaft und Gesundheit, S. 99, Zitat 4).

Die Lektion dieser Woche versichert uns, dass jedem von uns bei der Erarbeitung unserer eigenen Erlösung von dem Glauben an Sünde, Krankheit und Tod der Sieg gewiss ist, weil Gott bei jedem Schritt auf dem Weg mit uns arbeitet.

Christa Kreutz hat einen Mastersabschluss in Theologie. Sie lebt in Elsah, Illinois, USA, und ist Gastprofessorin am Principia College.

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