Von Ann Edwards
Wenn wir über die Frage: „Hat sich das Weltall, einschließlich des Menschen, durch atomare Kraft entwickelt?“ nachdenken – übrigens gibt es nur zwei von 26 Bibellektionen, bei denen uns eine Frage gestellt wird – ist es hilfreich, sich zwei historische Tatsachen zu vergegenwärtigen.
Erstens – bis zum Jahre 1918, als Rutherford das Atom spaltete, glaubten die Physiker, dass das Atom das kleinste Teilchen überhaupt war, ein Baustein der Materie und unteilbar.
Zweitens – es war nur sieben Jahre vor Mary Baker Eddys Entdeckung von Christian Science, im Jahre 1866, als das Buch von Charles Darwin mit dem Titel: „Von der Entstehung der Arten“ veröffentlicht wurde. In seinem Buch theoretisierte Darwin, dass die natürliche Auswahl das Mittel sei, durch welches die Arten entweder überleben oder aussterben würden. Seine Evolutionstheorie, in welcher er die Überlebenschancen des Menschen abhängig macht von den willkürlichen, materiellen Kräften der Natur, änderten nicht nur die Art und Weise, wie Wissenschaftler die Überlebensaussichten des Menschen verstanden, sondern sie verursachte eine große Kontroverse unter den Christen, die bis heute anhält.
In Wissenschaft und Gesundheit, der ersten Ausgabe, die 1875 veröffentlicht wurde, widerlegte Eddy ausdrücklich Darwins Theorie, indem sie erklärt: „Die wahre Theorie vom Universum, einschließlich des Menschen, liegt nicht in materieller Geschichte, sondern in geistiger Entwicklung.“ (WuG, S. 547, Zitat 5) Überzeugt schreibt sie: „Geistige Entwicklung allein ist es wert, göttliche Macht auszuüben.“ (WuG, 135, Zitat 10) Und: „Christian Science stellt Entfaltung dar, nicht Zuwachs; sie bekundet kein materielles Wachstum vom Molekül zum Gemüt, sondern ein Sich-Mitteilen des göttlichen Gemüts an den Menschen und das Universum.“ (WuG, S. 68, Zitat 3)
Durch ihren Glauben und ihre Erfahrung durch das lebenslange Studium der Bibel schrieb Eddy: „Von Anfang bis Ende ist die Heilige Schrift voll von Berichten über den Sieg des Geistes, des Gemüts, über die Materie. Mose bewies die Macht des Gemüts durch das, was die Menschen Wunder nannten; das Gleiche taten Josua, Elia und Elisa.“ (WuG, S. 139, Zitat 7) Die biblischen Berichte in dieser Wochenlektion unterstützen diese Beobachtung. Im zweiten Abschnitt lesen wir, wie durch Elias’ Gebet das schwere Eisen einer Axt im Fluss obenauf schwamm, in den es gefallen und verschwunden war – etwas, was die Wissenschaft als unmöglich erklärt. Und im vierten Abschnitt lesen wir von einer noch größeren „Unmöglichkeit“ von einem menschlich wissenschaftlichen Standpunkt aus, nämlich als Jesus einen jungen Mann vom Tode erweckte.
Zusätzlich zu diesen Erzählungen enthält diese Lektion viele Verse, die Gott preisen, Geist, die Ursache des Universums. Der Goldene Text verkündet: „Dein, Herr; ist die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Hoheit. Denn alles was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein …“ (1. Chronik, 29:11) Und im ersten Abschnitt bestätigt Jeremia: „Er [Gott] aber hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis bereitet durch seine Weisheit und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand.“ (Jeremia 10:12)
Und trotzdem stellt sich zwangsläufig die Frage, ob Gott die Ursache dieser destruktiven Kräfte ist. In ihren juristischen Dokumentationen weisen Versicherungsgesellschaften manchmal auf eine „höhere Macht“ hin, wenn sie in ihren Berichterstattungen von Wirbelstürmen, Erdbeben und Überschwemmungen berichten. Aber wie kann eine solch zerstörerische Macht Gott zugeschrieben werden wenn Jesus die Natur Gottes als reine Liebe demonstrierte? Die Bibel versichert uns: „Denn du bist der geringen Schutz gewesen, der Armen Schutz in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten wie ein Unwetter im Winter.“ (Jesaja 25:4, Zitat13) Und Wissenschaft und Gesundheit stellt kategorisch fest: „Ein Wunder erfüllt Gottes Gesetz, aber es verletzt dieses Gesetz nicht.“(WuG, S. 134, Zitat 10) Diese Lektion zeigt, dass keine „höhere Macht“ Seine Natur, die göttliche Liebe, verletzen kann.
Wenn wir uns noch intensiver mit dieser Frage auseinandersetzen, ist es hilfreich, sich noch einmal die Erzählungen über die Axt und die Auferweckung des jungen Mannes durch Jesus in Erinnerung zu rufen. Beide so kraftvollen Beweise einer „höheren Macht“ erfüllten eine andere Dimension des geistigen Gesetzes, nämlich das wiederherstellende Gesetz der göttlichen Liebe. Als Elia und die anderen Männer die Axt wiederbekamen, konnten sie dieselbe dem Mann zurückgeben, der sie ihnen am Anfang ausgeliehen hatte. Und einen anderen jungen Mann betreffend, über dessen Auferweckung vom Tode durch Jesus wir in dieser Woche lasen, „der der einzige Sohn seiner Mutter war“, wurde seine Mutter nicht nur vor emotionalen und psychologischen Leiden, sondern auch vor einer ökonomischen Katastrophe bewahrt. (Lukas 7:11-16, Zitat 15)
Also: „Hat sich das Weltall, einschließlich des Menschen, durch atomare Kraft entwickelt?“ Diese Lektion erklärt, wie geistige Gründe dazu beitragen, dass wir „Nein“ sagen können. Sie ermuntert uns, Furcht durch freudige Dankbarkeit zu ersetzen für all das Gute, das Gott geschaffen hat, und Seiner zärtliche Fürsorge zu vertrauen. Weil Gottes „starke Kraft … so groß [ist], dass nicht eins von ihnen fehlt.“ (Jesaja 40:26, Wechselseitiges Lesen)
Ann Edwards hat am Emmanuel College, University of Toronto, Kanada, einen Master-Abschluss in Bibelstudien erworben.
Linguistischer Kommentar von Galen Goldsmith
Hebräisch: Jesaja 45:8 Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der Herr, habe es geschaffen.
Bar-a’ (gesprochen:bah-rah), formen, erschaffen: In Hebräisch und den verwandten Sprachen wurde das Wort bar-a’ verwendet, um Arbeiten zu beschreiben wie Gestalten, Schneiden, Behauen oder Schnitzen. Aber wenn von Erschaffen (create) die Rede ist, wird dieses Wort ausschließlich im Zusammenhang mit Gott verwendet.
Die Autoren des Alten Testaments waren sehr gewissenhaft, was dieses Detail betraf – weil es nur einen Schöpfer gibt, also nur Gott erschafft. Demzufolge haben wir keine Beispiele von bar-a’, wenn Menschen oder die Natur etwas schufen. Folglich erschafft der Herr, oder Gott, Himmel und Erde und den Menschen, die Enden der Erde oder den Horizont, die Richtung des Kompass’ und den Wind. Er erschafft die Menschheit und jedes Individuum: Jakob, der Same Israels, und Israel selbst. Er ist es, der diejenigen erschafft, die sterbliche Abbilder formen. Er erschafft neue Bedingungen für Gerechtigkeit und Heil; Er ist für die herbeigeführte Versöhnung verantwortlich; Er erschafft sogar die Früchte der Lippen oder was man spricht. Er ist der Schöpfer von verwandelnden Änderungen: ein neues Herz, ein neues Jerusalem, ein neuer Himmel und eine neue Erde. Der Herr, Gott, (das Gute) erschuf jede Kreatur, jedes wunderbare und heilende Wirken.
Griechisch: Apostelgeschichte 17:24 Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.
Uparkho: (gesprochen: huup-ar’-kho) ist ein zusammengesetztes Wort aus upo (gesprochen: hupo) eine Vorsilbe, die unter oder bei bedeutet; und dem Hauptwort, archae, (wie in der Archäologie) das Anfang bedeutet oder der Erste, der Führende, der Regierende oder regierende Prinzipien. Die genaue Bedeutung des zusammengesetzten Wortes ist unten beginnen. Huparkho kann auch nur Sein, oder Existieren bedeuten, eine Dimension dieses Wortes bedeutet Sub-stanz – das, auf dem die Existenz steht – oder wo die Existenz anfängt. Diese Wortwahl istein Spruch über einen unendlichen, unbegrenzten Geist, der die Welt erschafft, den Himmel und die Erde, er deutet an, dass der Herr bei allem, was geschaffen ist, als Substanz zugrunde liegt.
Weil ein Wort in Hebräisch oder Griechisch auf verschiedene Arten übersetzt und wiedergegeben werden kann, gebe ich für diejenigen, die dieses Wort genauer analysieren oder studieren wollen, einige Texte an, die das Wort Bar-a’ benutzen. 1. Mose 1:21; 1:27, 2:3, 1. Mose 5:1,2; 1. Mose 6:7; 2. Mose 34:10; 4. Mose 16:30; 5. Mose 4:32; Jos 17:18; Ps 2:7, Ps 22:32, Ps 51:12, Ps 89:13,48; Ps 102:19; Ps 148:5; Jes4:4; Jes 40:26,28; Jes 42:5, Jes 43: 1,7,15; Jes 45:7,8,18; Jes 48:6; Jes 54:16; Jes 57:19; Jes 65:17,18; Jer 31:22; Hes 21:24,35, Hes 28:13; Amos 4:13; Mal 2:10; Pred 12:1